Geschichte und Ursprung

In der "Gläcktricka" mischte der Bauer Getreidekleie, Blätter, Salz und Kräuter zu einem Kraftfutter zusammen, das er dann den Kühen zum Lecken in die Futterkiste stellte. Damit vom kostbaren Inhalt nichts verloren ging, benutzte er die Futterkiste, denn damals waren die Futterkrippen noch mit Steinen gepflästert.

Das Wort "Gläcktricka" stammt aus dem Walliser Dialekt. Auch in anderen Sprachen kennt man Ausdrücke für unser Produkt.

"Walliser Spiis" ist die ursprünglichen Verpflegung auf dem Felde. Weil der Anmarsch von den Dörfern bis zu den abgelegenen Ställen oder zu den Weiden und Äckern zu lang war, kehrten die Bauern über Mittag nicht zurück. Sie verpflegten sich mit "Spiis", die auch als Zwischenmahlzeit - zum "z'Nini" und zum "z'Abund" - diente. Dazu gehören Käse, Trockenfleisch, Hauswurst, Roggenbrot sowie ein Schnapskaffee oder ein Glas Wein.

Die "Gläcktricka", die echt nachgemachte Futterkiste, wird in den Eingliederungs- und Dauerwerkstätten in Bitsch hergestellt, natürlich aus Walliser Holz. Gefüllt wird sie von Bäuerinnen aus der Region ausschliesslich mit "Walliser Spiis"